Unser Bauvorhaben

Unsere Bauvorhaben

Hier wird mal unser Haus stehen

Auf diesen Seiten werden wir von unserem neuen Abenteuer "Bauen auf den Azoren" berichten.

Unser Baubericht

Freitag, 31. August 2018
Es herrscht Hochdruck

Hochdruck herrscht nicht nur in der Atmosphäre, nein Hochdruck herrscht auch auf der Baustelle.

Nach deutschen Gesichtspunkten arbeiten im Moment sechs Gewerke gleichzeitig. Allerdings sind hier die Arbeiter Multitalente. Der Installateur ist für Gas, Wasser, Abwasser und E-Technik verantwortlich, die Maurer machen hier alles andere. Nur um die Klimaanlagen kümmert sich hier ein spezieller Monteur.

Das erste Dach ist nahezu fertig und wir freuen uns über die liebevoll gefertigten Deteils, wie die Schornsteinabdeckung oder die Traufekästen, was eigentlich keine „Kästen“ sind.

Die Natursteinfassade am zweiten Haus wird in den nächsten Tagen fertig und der Fliesenleger ist voll dabei.

Wir sind begeistert, sowohl von der Qualität als auch von der Organisation.

Sonntag, 19. August 2018
Ein Wort zum Wetter

Im Juni gab es den letzten nennenswerten Niederschlag.

Seit nunmehr guten zwei Monaten haben wir das beständige Azorenhoch genau über uns. Die Tagestemperaturen liegen jetzt im August um die 28 Grad und Nachts geht das Quecksilber nicht mehr unter 20 Grad.

Da aber die Luftfeuchtigkeit nahezu beständig um 70 - 80 % liegt, fühlen sich die Temperaturen noch höher an. Allerdings ist damit unsere Insel immer schön grün, wie man auf dem Foto sehen kann.

Das Meer hat nun seine 25 Grad erreicht und da lässt es sich schon eine Weile im Wasser aushalten.

Sonntag, 19. August 2018
Aussicht zum Abend

Bestes Wetter seit Wochen.

Links: der Pico, Mitte: die Insel Fajal, Rechts: die Sonne

Sonntag, 19. August 2018
Keine Zeit für die Aussicht

Der zweite Dachstuhl ist drauf. Es wird mit Hochdruck gearbeitet, da hat keiner Zeit für die gute Aussicht.

Nun sind sie auch wieder zu einer 6-Tage-Woche übergegangen. Es wird auch wieder Sonnabends bei Temperaturen bis 30 Grad geschuftet.

Montag, 13. August 2018
Wow, heute geht‘s aber ab!

Heute sind 11 Leute auf der Baustelle! Soviele haben noch nie zur gleichen Zeit gearbeitet.

Die wollen wohl noch den Termin halten.

Neue Steine für die Fassade kommen. Jeder Stein wird anschließend bei brütender Hitze mit der Hand auf Maß gehauen. Victor schafft dann 2 bis 3 qm pro Tag zu setzen.

Dienstag, 7. August 2018
Ferienzeit auf den Azoren, aber nun soll es wieder losgehen

Nun endlich ist die Urlaubszeit vorbei. Eigentlich sollte im Sommer durchgearbeitet werden, so zumindest war es bei der Auftragsvergabe vereinbart. Aber außer ein paar Alibiarbeiten passierte nicht viel.

Letzte Woche hatten wir mit dem Chef eine Baubesprechung und da erklärte er uns mit wutrotem Gesicht, wie es hier so üblich ist. Seine Leute haben im Schnitt 21 Tage Urlaub, die sie meist komplett im Sommer in einem Stück nehmen. In den letzten Urlaubstagen bekommt er dann aber von seinen Angestellten einen Anruf, dass sie noch eine oder zwei oder drei Wochen unbezahlten Urlaub anhängen. Sie kommen dann einfach nicht. Miguel ( Der Chef): „ Man hat schon Glück, wenn sie überhaupt vorher anrufen. Wie soll ich da planen und Termine einhalten? So ist es in Portugal und besonders hier auf den Azoren“.

Geld ist hier nicht wichtig. Das haben wir ja nun schon gelernt. Zeit für die Familie, besonders wenn Ferien sind oder Zeit für Freunde und vor allen Dingen Zeit für die vielen Feste ist viel wichtiger. Eigentlich ja auch eine schöne Lebensart, aber eben nicht, wenn man baut und keine Alternative hat.

Seit gestern wird nun wieder ordentlich gearbeitet. Der Dachstuhl des Ferienhaus wird gebaut, die Maurerkolonne arbeitet wieder und morgen will auch Victor, der Steinespezialist wieder da sein. Der sollte aber schon vor über zwei Wochen wieder arbeiten.

Ob der Fertigstellungstermin mit Ende Oktober aber noch zu halten ist? Wir glauben da nicht mehr so richtig dran.

Samstag, 23. Juni 2018
Es läuft

Das erste Haus hat nun seine Natursteinfassade komplett und beim zweiten Haus ist sie zu einem Viertel hoch.

Obwohl die Dächer noch nicht drauf sind, werden jetzt die Estrichböden eingebracht. Alle Wasserleitungen und alle Kabel befinden sich darunter. Hier ist das kein Problem, da es nur noch selten regnet. So kann der Bau gut austrocknen.

Es ist nur verdammt warm und die fleißigen Arbeiter sind schon kurz nach Arbeitsbeginn klitschnass. Manche springen dann zur Mittagspause einfach mal schnell ins Meer. Zum großen Glück ist die Badestelle genau vor der Baustelle. Haben sie sonst auch nicht immer.

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